Geschichte der Cellulite

Schon Venus, ihres Zeichens römische Göttin der Schönheit, hatte Cellulite. Zumindest wenn es nach Peter Paul Rubens geht. Der Maler ließ der sonst eher grazil dargestellten Figur der Mythologie, üppige Formen angedeihen. Überhaupt lassen sich an den Werken des Barockkünstlers alle Grade der Cellulite studieren.

Damals gab es diese Bezeichnung aber noch nicht. Der Sammelbegriff für die Dellen an Po und Oberschenkeln, Oberarmen und Hüfte tauchte erst viel später auf. Angeblich wurde er im 19. Jahrhundert erstmals verwendet. In den 50ern galten rundlichere Frauen wie Marylin Monroe als sehr attraktiv. So störte es auch in den 60ern Jahren Niemanden, dass die Oberschenkel des damaligen Bond-Girls nicht an eine glatte Pfirsichhaut, sondern eher an eine netzartige Orangenhaut erinnerten. Doch kurze Zeit drauf setzte bereits der Wandel ein und die Veränderungen an der Hautoberfläche wurden zum kosmetisches Problem ausgemacht. Damals machte das sehr schlanke britische Topmodel Twiggy plötzlich dem Ideal der üppigeren Formen à la Marilyn Monroe Konkurrenz und läutete die Ära der Fitnesskurse und Diäten ein. Miniröcke kamen in Mode, Frauen zeigten mehr Bein. Der Kampf gegen Cellulite begann…

Und heute? Da ist Cellulite nach wie vor nicht „in“. Allerdings gilt es als ein weit verbreitetes Schönheitsmakel, denn 80 Prozent der Frauen haben Cellulite. Dabei sind auch schlanke Frauen nicht cellulite-frei. Doch es gibt einige Möglichkeiten, sein Bindegewebe zu straffen und den Fettanteil an Bauch, Beine Po zu minimieren. Das zaubert zwar keine Cellulite davon, dämmt sie jedoch ein wenig ein.

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